Podcast Vorbereitung, Aufnahme und Nachbearbeitung

Es gibt ja Leute die können einfach drauflos moderieren. Ich bin da eher der Planer unter den Podcastern.

Wenn ich Themen Plane, dann tue ich dies immer mit einer Mindmap. Ich schreibe alle Ideen, die mir in den Sinn kommen kreisrund auf ein Blatt Papier. Diese Brainstorming Technik funktioniert bei mir immer.

Für meine Texte nutze ich ein DIN A4 Notizbuch. Dort trage ich dann mit einem Kugelschreiber meine Texte ein.

Klingt jetzt irgendwie unspektakolär, ist aber einfach so. Das ist, was ich am Podcasten so schätze. Diese Einfachheit.

Habe ich den Text fertig, dann geht es an die Aufnahme. Ich nehme meine Podcasts mit dem mobilen Aufnahmegerät ZOOM H4N* auf.

Diesen digitalen Stereo Audiorecorder habe ich eigentlich für Tonaufnahmen im Videobereich angeschafft. Aber selbstverständlich funktioniert er auch perfekt für das Netcasting.

Da ich immer an unterschiedlichen Orten aufnehme (dort wo ich gerade Ruhe finde) eignet sich diese Produktionsweise sehr gut für meinen Workflow.

Ich habe schon öfter gehört, dass sich das Auto ideal als Podcast Aufnahmestudio nutzen lässt. Dies habe ich noch nicht ausprobiert, werde es aber hier für diesen Blog mal testen.

Ich nehme sehr oft mit den eingebauten Stereomikros auf. Immer öfter stöpsele ich mein Rode Rode NTG1* mit einem XLR Kabel an.

Das NTG1 hat einen wärmeren, analogeren und bassigeren Ton. Es macht mir einfach Spass mit unterschiedlichen Mikrofonen zu experimentieren.

Habe ich den Text aufgenommen (eine DIN A4 Seite Text ergibt ca. 1 Minute Sprachaufnahme), dann geht es an die Nachbearbeitung.

Ich nutze dafür das Programm Adobe Audition.

Dort Normalisiere ich als erstes das WAV File. Dann komprimiere ich mit einer Voice Over Einstellung und stelle dann mit einem Equalizer Höhen und Bässe auf eine Loudness Einstellung. Am Schluss wird nochmal normalisiert ( auf 100%).

Dann erstelle ich ein Multitrack Projekt, ziehe die Anfangs und Endmusik auf eine Spur.

Auf die andere Spur kommt die Sprachaufnahme. Dann schneide ich und schiebe ich alle Atmer raus. Die Abstände der Textaufnahmen verändere ich nicht.

Die Versprecher schneide ich auch raus.

Am Schluss exportiere ich zuerst als WAV File und dann nochmal als MP3 Datei für den Upload auf den Blog.

Das war jetzt ein erster Einblick in meine Arbeitsweise.

 

 

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